Sport und Alkohol – dass passt irgendwie nicht zusammen. In diesem Artikel möchte ich dir genauer erläutern warum Alkohol für den Muskelaufbau schlecht ist und wie du als Sportler verantwortlich mit Alkohol umgehen solltest.

Alkohol die Alltagsdroge der Gesellschaft – Die Substanz Alkohol ist gleichzusetzen mit Ethanol. Durch die Gärung von kohlenhydrathaltigen Materialen wird mit Hilfe von Hefen Alkohol hergestellt, die Synthese ist allerdings auch auf anderen Wegen möglich. Ob Wein, Bier, Spirituosen oder andere Rubriken, es gibt viele unterschiedliche Herstellungsprozesse für alkoholhaltige Getränke. Bereits in den alten Schriften der Ägypter werden Alkohol und Herstellungsprozesse dargestellt. Doch auch schon viel früher werden Menschen vergorene Früchte für einen Rausch entdeckt haben. Heute sind alkoholhaltige Getränke in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen und für jeden günstig erschwinglich. Insbesondere die Legalität und die lange Geschichte geben dem Alkohol den ersten Platz im Drogensegment. Dabei ist Alkohol für die Gesundheit des Organismus eine große Belastung.

Folgen des Alkoholkonsums – Vorweg, immer die Dosis macht das Gift! Alkohol wird als Lebergift bezeichnet, allerdings nicht allgemeingültig als Gift eingestuft und besitzt beim Konsum unterschiedliche negative Einflüsse auf den Körper. Die Studienlage zu Alkohol ist gefestigt und eindeutig, Alkohol muss allerdings nicht immer schlecht sein. Alkohol findet in vielen Bereichen der Pharmaindustrie (beispielsweise Desinfektionsmittel, Therapiemittel und in anderen Industriezweigen wichtigen Einsatz. Ebenfalls gibt es Studien, die den Verzehr von kleinen Mengen Alkohol als positiv für die Gesundheit auslegen. In den „üblichen Dosen und konsumieren Mengen“ ist Alkohol allerdings dauerhaft schädlich.

Die bekanntesten Einflüsse und Schäden durch Alkohol:

  • erhöhte Gefahr an Osteoporose zu erkranken
  • erhöhtes Krebsrisiko
  • Ödeme
  • Pankreatitis
  • Schwindel
  • Kreislaufzusammenbruch
  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Schädigung des Nervensystems
  • Vitamin- und Mineralstoffmangel
  • Muskelatrophie
  • Pankreatitis
  • Leberzirrose

uvm.

Die Liste ist sehr lange und richtet sich auch nach Häufigkeit des Konsums und der Menge der unmittelbaren Aufnahme!

Einfluss auf den Muskelaufbau – Alkohol ist in den meisten Fällen für die körperliche Gesundheit und sportliche Leistung sehr negativ einzustufen. Bei einem recht hohen Alkoholkonsum ist die Leistungsfähigkeit meist über 1 bis 2 Tage reduziert, was auf die beruhigende Wirkung auf das Gemüt, die Belastung des Herz-Kreislauf-Systems, Abfall der physischen und psychischen Leistungsfähigkeit allgemein, Einflüsse auf das Hormonsystem, die reduzierte Koordination und viele weitere Faktoren zurückzuführen ist. Das „regenerierende“ Bier nach dem Sport ist ein Mythos. Natürlich enthält ein isotonisches Bier auch Nährstoffe, diese lassen sich allerdings auch über andere Nahrungsmittel aufnehmen. Durch die Förderung der Östrogenbildung nach ein paar Bier, wird der anabole Effekt leicht geschmälert. Alkohol besitzt mit 7 kcal eine hohe Energiedichte, was die meist süßen und kalorienreichen Getränke ebenso weniger brauchbar für einen Sportler machen. Eine schlechte Verwertung gewisser Mineralstoffe und Vitamine können sich ebenfalls negativ auf die Regeneration und direkt die Muskelkontraktion auswirken. Abgesehen davon möchte wohl kein Sportler Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder andere Krankheiten aus der obigen Liste bekommen.

Am Ende reagiert jeder Körper etwas unterschiedlich bei der Aufnahme von Alkohol, eines ist jedoch immer identisch – es gibt so gut wie keine positiven Faktoren für einen Sportler kontinuierlich Alkohol zu trinken oder größere Mengen auf einmal zuzuführen. Ich empfehle dir Alkohol möglichst ganz zu streichen oder sehr bewusst zu konsumieren.

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