Die Schultermuskulatur ist für den Oberkörper eine wichtige Konstante des Bewegungsapparates. Starke Schultern unterstützen vielerlei Muskelübungen bei ihrer Ausführung und bei der Umsetzung der Kraft. Muskulöse Schultern lassen den Oberkörper sehr athletisch wirken, auch dieser Effekt ist für viele Sportler und Fitnessverrückte ein starkes Argument für eine kräftige Schulter.

#Tipp 1: Isoliertes Training sinnvoll einsetzen! Die Schultermuskulatur wird bei allen Drückbewegungen recht intensiv mitbelastet. Aber auch gewisse Zugbewegungen und andere Abläufe trainieren die Schultermuskulatur durch ihren Standpunkt in der Skelettmuskulatur. Ist ein isoliertes Training der Schultermuskulatur überhaupt notwendig, wenn die Schulter bei vielen Übungen mitbelastet wird? Bei den meisten Sportlern „ja“, denn vor allem der hintere und äußere Muskelkopf der Schulter sind leider häufig unterentwickelt. Viele Rückenübungen trainieren nur den Latissimus oder den Trapez, reichen allerdings nicht bis nach außen zum hinteren Delta. Daher bietet es sich an diese Schwachstellen durch beispielsweise Seitheben (für den äußeren Delta) und Reverse Flys (für den hinteren Delta) isoliert zu trainieren. Der fordere Delta wird in den meisten Fällen durch Übungen wie Bankdrücken ausreichend belastet – eine sehr gute Übung für den vorderen Kopf ist das Frontheben.

#Tipp 2: Das Trainingsvolumen! Wer sich dazu entschließt ein isoliertes Schultertraining in seinen Plan zu integrieren sollte ein sinnvolles Volumen wählen. Ich empfehle dir rund 2 Mal die Woche deine Schultermuskulatur isoliert zu trainieren. Eine pauschale Aussage ist recht schwierig zu treffen. Das Volumen des Schultertrainings muss an dein normales Training angepasst werden und die Regeneration berücksichtigen.

#Tipp 3: Die Schulter beweglich halten! Sehr wichtig ist es die Schulter beweglich zu halten. Hierfür empfehle ich dir Mobilitäts-Übungen. Insbesondere die Rotatorenmanschette und Supraspinatussehne sind für Verletzungen anfällig. Eine falsche Belastung und langfristige schlechte Beweglichkeit kann auf Dauer zu teils irreparablen Schäden führen, dem musst du präventiv entgegenwirken!

#Tipp 4: Der Einsatz des richtigen Trainingsgewichtes! Wie schon erwähnt, ist die Schultermuskulatur bei vielen Sportlern etwas unterentwickelt. Aus diesem Grund wird gerne ein zu hohes Arbeitsgewicht eingesetzt um die Schulter zu trainieren – die Folge sind schlechte Übungsausführungen und dementsprechend kein ordentlicher Muskelreiz für das Wachstum der Muskelpartie. Ich empfehle dir beim Schultertraining mit sehr leichten Gewichten zu starten und diese angemessen zu steigern.

Starke Schultern haben viele Vorteile für einen Sportler und dessen Ästhetik, daher solltest du dieser Muskelpartie eine gewisse Priorität geben und auf die Entwicklung und Mobilität achtgeben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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