Das Bizepstraining ist einer der beliebtesten Trainingseinheiten vieler begeisterter Sportler. In diesem Artikel möchte ich dir, die meiner Meinung nach größten Fehler beim Training der Bizeps-Muskulatur kurz erläutern.

#Fehler Nummer 1: Das Schwungholen! Die Erfahrung zeigt einen Fehler besonders häufig, das Schwungholen beim Bizepstraining – insbesondere bei Bizepscurls im Stehen ist dieser Fehler zu beobachten. Anatomisch betrachtet macht das Schwungholen mit dem eigenen Körper viel Sinn, denn durch den Bewegungsablauf mit dem gesamten Körper, wird die aufzuwendende Muskelkraft reduziert. Der Muskel muss durch das Schwungholen weniger arbeiten und folglich der Körper eine geringere Menge an Energieressourcen aufwenden. Du möchtest allerdings sicher beim Bizepstraining die Muskulatur trainieren und einen Reiz setzen und nicht die möglichst energieärmste Methode für deinen Organismus wählen. Aus diesem Grund solltest du das Schwungholen so gut es geht vermeiden, um deinen Bizeps so lange wie nur möglich unter maximaler Belastung zu halten und um Verletzungen zu vermeiden.

#Fehler Nummer 2: Einseitiges Bizepstraining! Der zweiköpfige Bizepsmuskel lässt sich auf unterschiedlichste Weise aktivieren und trainieren. Sportler neigen dazu ausschließlich klassische Bizepscurls auszuführen und verschenken dadurch schnell Potential. Ich empfehle unterschiedliche Curlvariationen (gerne auch in der Neutralstellung) und Klimmzugtechniken für das Training deiner Bizeps-Muskulatur. Durch unterschiedliche Übungen und Trainingsansätze wird der Bizeps immer wieder aufs Neue gereizt.

#Fehler Nummer 3: Ein zu hohes Trainingsvolumen! Wie schon beschrieben ist das Bizepstraining sehr beliebt. Aus diesem Grund wird die Bizepsmuskulatur gerne sehr oft trainiert – dabei kann es schnell zum Übertraining kommen. Dieses Übertraining kann sich unterschiedlich äußern – eine der ersten Hinweise ist eine Stagnation der Leistung, länger anhaltender Muskelkater und eine erschöpfte Muskulatur mit wenig Leistungsfähigkeit. Ich empfehle dir deine Bizeps-Muskulatur intensiv zu trainieren, ihr allerdings ausreichend Regenerationszeit zur Verfügung zu stellen. Aus der Erfahrung heraus lernst du was für dich am besten funktioniert.

Diese drei genannten Fehler fallen mir sehr häufig bei Klienten, aber auch im täglichen Training im Studio immer wieder auf. Um dein Training weiter zu optimieren solltest du deine Trainingstechnik immer weiter verbessern und Übungen sowie Volumina und Regenerationszeiten auf dich anpassen.

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