Der Moment, indem ich bemerkte, dass ich etwas ändern muss, war auf dem Spielteppich meiner Kinder. Ich wollte schwungvoll aufstehen und – es knackte! Klar und deutlich irgendwo zwischen Kniescheibe und Schulterblatt. Ein Schmerz durchfuhr mich und gleichzeitig folgte auch der schmerzhafte Gedanke: Du wirst älter, Flavio!

Keine zwei Stunden nach diesem Vorfall fing ich an mich mit dem Thema Beweglichkeit ab 30 zu beschäftigen und stieß auf das Wort „Mobility“.

Mobilität beschreibt nicht nur die reine Beweglichkeit des Körpers, sondern das Zusammenspiel von Gelenken und Muskeln. Es bedeutet sich schmerzfrei über den größtmöglichen Bewegungsradius der Gelenke zu bewegen.

3 Gründe, warum du deine Beweglichkeit verbessern solltest:

1.Alltagsbelastungen ausgleichen

Viele von uns werden im Arbeitsalltag in „unnatürliche“ Haltungen gezwungen. Das ist in den meisten Fällen das lange „Sitzen“, dass zu Verspannungen, Schmerzen und muskulären Dysbalancen führen kann.

2. Größerer Bewegungsradius

Verhärtete oder verspannte Muskeln schränken unseren Bewegungsradius enorm ein und führt dazu, dass wir bestimmte Bewegungen nicht mehr oder nur noch teilweise ausführen können.

3. Verletzungsrisiko verringern

Eine schlechte Gelenkausrichtung oder ungleichmäßig starke Muskelgruppen, führen häufig zu Verletzungen im Training.

5 Beweglichkeits-Übungen:

 

 -> Halte jede Übung für 1 Minute.

1. Schneidersitz

Setze dich in den Schneidersitz und lege deine Handflächen vor dir auf den Boden ab. Ziehe dann mit deinen Händen deinen Oberkörper sanft nach vorne. Wechsle nach einer Minute dann die Fußposition (hinteres Bein nach vorne und das vordere Bein nun nach hinten).

2. Beine strecken

Strecke deine Beine komplett aus und ziehe dann mit den Händen deine Zehenspitzen so weit es geht zu dir ran.

3. Heraufschauender Hund

Diese Pose wird auch „heraufschauender Hund“ genannt. Lege deinen Körper in Bauchlage flach auf den Boden. Lege dann deine Handflächen vor dir auf den Boden und drücke dich vom Boden ab, sodass sich dein Oberkörper vom Boden abhebt.

4. Beine seitlich strecken

Strecke deine Beine komplett aus und spreize sie nach außen, so weit es dir möglich ist. Ziehe deinen Oberkörper dann mit den Händen sanft nach vorne.

5. Oberschenkel-Dehnung

Setze dich auf deine Beine, sodass dein Po deine Füße berührt. Ziehe dann deinen Oberkörper so weit es geht nach hinten und spüre die Dehnung im Oberschenkel.

 

Nach diesen 5 Übungen wirst du dich deutlich geschmeidiger und beweglicher fühlen und schmerzfrei(er) durch den Alltag gehen. Worauf wartest du? Probier es aus!

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